Achtsamkeit und Kreativität: Wie ich meinen Weg zurück zur Inspiration finde

Hallo und willkommen zurück auf meinem Blog! Es freut mich sehr, dass du mich wieder besuchst und ein wenig Zeit mit mir und meinen Gedanken verbringst. Heute möchte ich dir ein wenig über meine Erfahrungen mit einem Achtsamkeitskurs erzählen, den ich derzeit mache. Vielleicht erkennst du dich in einigen meiner Worte wieder, oder du bekommst Inspiration für deinen eigenen Weg.

Zurzeit besuche ich einen Achtsamkeitskurs, der noch bis Mitte Dezember geht. Als ich mich angemeldet habe, war ich voller Vorfreude und neugierig, was dieser Kurs in mir bewirken könnte. Jetzt, mittendrin, merke ich, dass er nicht nur leichte, sondern auch schwere Gefühle in mir auslöst. Es kommen Emotionen hoch, die ich lange weggeschoben habe – und das ist oft herausfordernd. Doch gleichzeitig spüre ich, wie sehr es mir guttut. Ich nehme mir mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist: für mich.

Das zeigt sich in kleinen, aber bedeutenden Dingen: Ich zeichne wieder mehr, ich verbringe mehr Zeit mit dem, was mich glücklich macht, und ich habe sogar neue Fotos gemacht – etwas, das ich lange nicht mehr getan habe. Außerdem sitze ich hier und schreibe diesen Blog, was mir zeigt, dass ich langsam wieder Zugang zu meiner kreativen Energie finde.

Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Vielleicht fragst du dich, was dieser Achtsamkeitskurs genau beinhaltet. Es ist weder etwas Spirituelles noch etwas, das man als „Psychokram“ bezeichnen würde. Stattdessen ist es wie ein Hilfsmittel, eine Technik, um besser mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen. Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein – zu fühlen, zu riechen, zu hören und zu spüren, was gerade ist. Es geht darum, den Moment bewusst wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten.

Eine Übung aus dem Kurs hat mich besonders beeindruckt: Wir sind in einem Park spazieren gegangen, jeder für sich allein. Dabei sollten wir uns ganz auf die Umgebung konzentrieren – auf die Blätter, die Farben, die Geräusche und den Duft der Natur. Lustigerweise ist das etwas, das ich auch schon vorher für mich gemacht habe. Ich liebe es, durch den Wald zu gehen und die Blätter zu beobachten, die frische Luft einzuatmen und das Rascheln der trockenen Blätter unter meinen Füßen zu hören. Diese Momente sind so einfach und doch so schön. Sie erinnern mich daran, wie wichtig es ist, ab und zu innezuhalten und bewusst zu sein.

Wie Achtsamkeit meine Kreativität stärkt

Du fragst dich vielleicht, wie mir diese Achtsamkeitsübungen helfen, kreativer zu sein. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Sie helfen mir, den Stress des Alltags loszulassen. Meistens komme ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause und fühle mich ausgelaugt. Was mache ich dann? Was machen wir alle? Wir setzen uns auf die Couch, scrollen durch unser Handy oder schalten den Fernseher ein, um uns abzulenken. Aber tief in uns wissen wir, dass das nicht wirklich hilft.

Neulich habe ich etwas anderes ausprobiert. Ich kam nach Hause, habe meinen Einkauf ausgepackt, mir bequeme Kleidung angezogen und statt mich hinzusetzen, habe ich Yoga gemacht. Kein geführtes Yoga, sondern genau das, wonach mein Körper verlangt hat. Ich habe mich gestreckt, gedehnt und meinen Atem bewusst wahrgenommen. Danach habe ich eine geführte Meditation für mehr Selbstliebe gehört. Es war so entspannend und befreiend. Ich konnte den Stress des Tages loslassen und mich wieder mit mir selbst verbinden.

Nach dieser kurzen Auszeit fühlte ich mich wie neu geboren. Ich hatte plötzlich Energie und Lust, etwas zu tun. Ich habe gekocht, und danach habe ich mich hingesetzt, um diesen Blog zu schreiben. Es ist faszinierend, wie kleine, bewusste Handlungen eine so große Wirkung haben können. Und das Beste? Ich habe auch schon Ideen für neue Illustrationen, die ich bald umsetzen möchte.

Der Weg ist das Ziel

Was ich durch den Achtsamkeitskurs und meine kreativen Momente lerne, ist: Es ist völlig in Ordnung, seinen Weg zu suchen – und dabei Umwege zu gehen. Manchmal fällt es uns schwer, uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Doch wenn wir es tun, merken wir, wie wichtig es ist, uns selbst Raum zu geben, um aufzutanken und das zu tun, was uns Freude macht.

Ich habe in den letzten Jahren oft das Gefühl gehabt, zu wenig Zeit für das zu haben, was mir wirklich wichtig ist. Doch jetzt, mit den Techniken aus dem Kurs, lerne ich, meine Prioritäten neu zu setzen. Es geht nicht darum, von heute auf morgen ein komplett neues Leben zu führen. Es sind die kleinen Schritte, die zählen. Ein Spaziergang im Wald, eine kurze Meditation, eine Stunde Zeit für ein kreatives Projekt – all das bringt mich näher zu mir selbst.

Mein kreativer Neustart

Ich habe gemerkt, wie sehr ich es brauche, kreativ zu sein. Es erfüllt mich, etwas zu erschaffen, sei es durch Zeichnen, Fotografieren oder Schreiben. Diese kleinen Momente, in denen ich sehe, was ich mit meinen eigenen Händen und Gedanken geschaffen habe, machen mich glücklich. Es ist ein Gefühl, das ich lange vermisst habe und das ich jetzt umso mehr schätze.

Vielleicht fühlst du dich manchmal ähnlich – vielleicht hast auch du eine kreative Seite, die darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. Es ist nie zu spät, sich mit dem zu verbinden, was uns Freude macht. Es gibt so viele Möglichkeiten: Zeichnen, Malen, Töpfern, Fotografieren, Schreiben, Musik machen – die Liste ist endlos. Was zählt, ist, dass du dir erlaubst, es zu tun.

Ich werde weiterhin ausprobieren, was mir guttut, und mit Achtsamkeit und Kreativität experimentieren. Wenn du Lust hast, mich auf diesem Weg zu begleiten, dann schau gern regelmäßig hier vorbei. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir mehr Freude und Inspiration in unser Leben bringen können.

Lass uns in Kontakt bleiben

Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt und mir erzählst, was dir hilft, kreativ zu sein. Wenn du mehr über meine Reise erfahren möchtest, folge mir gern auf Instagram. Dort teile ich nicht nur meine Illustrationen, sondern auch Einblicke in meinen Alltag und meine kreativen Projekte.

Bis zum nächsten Mal – und vergiss nicht: Kreativität ist ein Geschenk, das du dir selbst machen kannst.

Liebe Grüße
Kitti

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